#26 Das Gefühl anders zu sein

Lena wuchs in einer liberalen Familie auf, verliebte sich in der Jugend in Jungs und führte von 17 bis 20 ihre erste feste Beziehung. Doch irgendetwas fühlte sich immer nicht richtig an. Mit dem ihr von der Natur geschenkten weiblichen Körper haderte sie schon immer. Komplimente für ihr Äußeres konnte sie nie richtig ernst nehmen. Mitte 20 verliebte sie sich erneut in einen Mann, gründete eine Familie und dann…kamen mit Mitte dreißig das erste Mal Gefühle für eine Frau. Danach ging vieles schnell: Trennung, Auszug und der Mut ihre Gefühle zu kommunizieren.
Warum die erste Beziehung zu einer Frau mit einer Bruchlandung endete? Wieso sie glaubte, nun erst einmal von allem genug zu haben? Und wie sie heute zu ihrem Körper steht? Das erfahrt ihr in der neuen Episode!

Auch dieses Gespräch hat mich wieder tief berührt. Denn auch Lena fehlte wie mir, das passende role model in der Jugend. Wieder einmal wird klar, wie sehr die Gesellschaft mit ihrer Darstellung von Geschlechterrollen prägend für das Leben jedes einzelnen ist.

Warum müsst „ihr“ immer noch so laut sein? Warum müsst ihr wo ihr geht und steht die Regenbogenflagge hissen? Das sind Fragen von Menschen ohne queeren Hintergrund. Der Podcast bzw. jede einzelne Geschichte macht deutlich warum es so wichtig ist, offen zu seiner Identität zu stehen. Wir machen das nicht nur für uns, sondern für jede kommende Generation!

In diesem Sinne sage ich DANKE an Lena und alle queeren Menschen die sich in der Öffentlichkeit für die Community stark machen!